Linux SSD tuning

Linux noch schneller machen, wenn man schon eine SSD hat ? Ja das geht !
Als erstes sollte man trim aktivieren und nicht bei jedem Zugriff, auf eine Datei, einen Zeitstempel dafür setzen lassen. Geht ganz einfach in der fstab, indem man die mount Optionen discard,nodiratime,noatime für die entsprechenden Partitionen hinzufügt. Es sei denn man hat eine Anwendung wo die Access-Times braucht (gibt's das noch ?).
Dann kann man noch /tmp in den RAM verlagern, sollte man ja heute genug haben:
tmpfs /tmp tmpfs defaults,noatime,mode=1777 0 0
Den cfg Scheduler kann man auch noch wechseln, zu einem, der besser zur SSD passt, z.B. deadline. Es gibt zwar einen schönere Weg, aber am einfachsten geht es, wenn man einfach in die Datei /etc/rc.local die folgenden zwei Zeilen packt. Man könnte das aber auch irgendwie grub bei bringen, um den Kernel gleich damit zu booten.
echo deadline > /sys/block/sda/queue/scheduler
echo 1 > /sys/block/sda/queue/iosched/fifo_batch
fifo_batch reduziert die Disk-seek-queue, da SSD ja bei random Zugriffen ziemlich schnell sind.
Also rein Subjektiv ist mein System damit noch einen Tick schneller, nachgemessen hab ich das natürlich nicht :-)
Gemacht hab ich das ganze auf einem Kubuntu 11.11
Tags: linux ssd hdd deadline scheduler tuning